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Schwarzwälder Kirschtorte für Anfänger

Autor: Rebekka Mädler | Einfach Kuchen

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Online-Rezept: https://einfachkuchen.de/kuchenrezept/schwarzwaelder-kirschtorte-fuer-anfaenger/
1 Springform Gesamtzeit: 290 Min Cremetorte

Zutaten

Zutaten Schokoladen-Biskuit

  • 8 Stk. (Größe M) Eier
  • 200 g Weizenmehl Typ 405
  • 240 g Zucker
  • 30 g Backkakao
  • 10 g Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Kirschwasser

Zutaten Kirschfüllung

  • 680 g Schattenmorellen
  • 35 g Zimtstange
  • 1 Stk. Zimtstange
  • 1 Stk. Vanilleschote

Zutaten Sahnecreme

  • 1100 ml Schlagsahne
  • 4 Stk. 1535
  • 4 Pkg. Sahnesteif

Zutaten Deko

  • 100 g Schokoraspeln

Kurzrezept

  1. Ofen auf 175 °C O/U-Hitze vorheizen, Springformboden mit Backpapier auslegen, Tortenring spannen, Rand nicht fetten.
  2. Mehl, Kakao, Stärke mischen und sieben.
  3. Eier, Zucker, Salz 8–10 Min. cremig schlagen. Mehlmischung unterheben.
  4. Teig einfüllen, ca. 50 Min. backen. Heiß stürzen, abkühlen lassen.
  5. Kirschen abtropfen, Saft auffangen, 16 Kirschen beiseitelegen.
  6. Saft mit Vanille & Zimt aromatisieren, mit Stärke andicken, Kirschen unterheben, abkühlen lassen.
  7. Sahne mit Sahnesteif & Vanillezucker steif schlagen, 1/4 für Deko zurücklegen.
  8. Biskuit in 3 Böden schneiden. Unteren Boden in Tortenring mit Folie spannen, tränken, Kirschen & Sahne auftragen.
  9. Zweiten Boden tränken, Sahne auftragen. Dritten Boden als Deckel, tränken, Torte andrücken.
  10. Mit Sahne einstreichen, Rand mit Raspelschokolade verzieren.
  11. Tupfen aufspritzen, Kirschen aufsetzen, 1 Std. kühlen.

Zubereitung Schwarzwälder Kirschtorte für Anfänger

  1. Zubereitung Schokoladen-Biskuit

    Miss alle Zutaten sorgfältig ab und stelle sie bereit. Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Den Boden deiner Springform (25 cm Ø) legst du mit Backpapier aus und spannst anschließend den backfesten Tortenring darum. Wichtig: Den Rand nicht einfetten – so kann der Biskuitteig beim Backen ungehindert aufgehen und bekommt eine gleichmäßige Höhe.

  2. Bevor du mit dem Aufschlagen der Eier beginnst, vermische Mehl, Backkakao und Stärke in einer separaten Schüssel. So stellst du sicher, dass sich die trockenen Zutaten später gleichmäßig im Teig verteilen. Für ein besonders feines Ergebnis kannst du das Ganze zusätzlich sieben – das verhindert Klümpchen und sorgt für eine besonders zarte Biskuitstruktur.

  3. Gib die Eier zusammen mit dem Zucker und einer Prise Salz in eine große Rührschüssel und schlage die Mischung mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine auf höchster Stufe kräftig auf. Die Masse sollte hell, cremig und deutlich voluminöser werden – das dauert etwa 8 bis 10 Minuten. Sie ist genau richtig, wenn sie dickflüssig vom Schneebesen läuft und beim Aufträufeln kurz sichtbare Spuren auf der Oberfläche hinterlässt. Diese stabile Struktur ist entscheidend dafür, dass der Biskuit locker aufgeht.

  4. Ist die Eiermasse schön stabil und voluminös, gibst du die vorbereitete Mischung aus Mehl, Stärke und Kakao nach und nach durch ein Sieb direkt zur Masse. Arbeite mit einem Teigspatel und hebe die trockenen Zutaten vorsichtig unter – idealerweise in ruhigen Bewegungen von unten nach oben. So vermeidest du Mehlnester und erhältst gleichzeitig die eingeschlagene Luft, die für die Lockerheit des Biskuits entscheidend ist.

  5. Gib den fertigen Biskuitteig in die vorbereitete Springform und glätte die Oberfläche vorsichtig mit einer Palette oder einem Löffelrücken. Backe den Teig im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für etwa 50 Minuten. Ob der Boden durchgebacken ist, kannst du mit der Stäbchenprobe überprüfen: Wenn beim Herausziehen eines Holzstäbchens kein Teig mehr daran haftet, ist der Biskuit bereit.

  6. Sobald der Biskuit fertig gebacken ist, holst du ihn aus dem Ofen und löst ihn noch heiß vorsichtig aus der Form. Stürze ihn anschließend kopfüber auf ein Stück Backpapier und lasse ihn vollständig auskühlen. Durch das Umdrehen verteilt sich die Restfeuchtigkeit besser, und die Oberseite wird automatisch ebenmäßiger – ideal, falls der Boden in der Mitte leicht aufgegangen ist. So erhältst du eine glatte Fläche, die sich später perfekt weiterverarbeiten lässt.

  7. Zubereitung der Kirschfüllung

    Für die Kirschfüllung gibst du die Schattenmorellen in ein Sieb und lässt sie gründlich abtropfen – den dabei aufgefangenen Saft solltest du unbedingt aufbewahren, denn du brauchst ihn gleich für die weitere Zubereitung. Miss die Menge des Safts ab und stelle die Kirschen beiseite. Etwa 16 besonders schöne Früchte legst du direkt zur Seite – sie dienen später als Dekoration für die fertige Torte.

  8. Gieße etwa 50 ml des aufgefangenen Kirschsafts in eine kleine Schüssel und rühre die Stärke darin glatt – achte darauf, dass keine Klümpchen entstehen. Halbiere die Vanilleschote der Länge nach und kratze das Mark sorgfältig heraus. Den restlichen Kirschsaft gibst du zusammen mit der Zimtstange, dem Vanillemark und der ausgekratzten Schote in einen Topf. Erhitze alles kurz auf und lass die Mischung anschließend bei niedriger Temperatur rund 10 Minuten ziehen, damit sich die Aromen gut entfalten.

  9. Entferne anschließend die Zimtstange und die ausgekratzte Vanilleschote aus dem Saft. Bringe die Flüssigkeit erneut zum Kochen und rühre die zuvor angerührte Stärke zügig ein. Lass die Masse unter ständigem Rühren kurz aufkochen, bis sie sichtbar eindickt und eine leicht glänzende, sämige Konsistenz bekommt.

  10. Gib die abgetropften Schattenmorellen in die heiße, angedickte Saftmasse und hebe sie vorsichtig unter, damit die Früchte möglichst ganz bleiben. Lass die fertige Kirschfüllung anschließend vollständig auskühlen – am besten bei Raumtemperatur, damit sie später die Sahnecreme nicht erwärmt oder verflüssigt.

  11. Zubereitung der Sahnecreme

    Gib die gut gekühlte Schlagsahne zusammen mit dem Vanillezucker und dem Sahnesteif in eine große Schüssel. Schlage die Mischung mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine auf, bis sie eine stabile, cremige Konsistenz erreicht. Wichtig: Nicht zu lange schlagen – die Sahne ist genau richtig, wenn sie standfest ist und sich weiche Spitzen oder Wellen bilden. Stell die fertige Sahnecreme bis zur weiteren Verarbeitung kühl.

  12. Füllen der klassischen Schwarzwälder Kirschtorte

    Platziere deine Tortenplatte auf einem Drehteller – so lässt sich die Torte beim Schichten und Einstreichen später leichter bearbeiten. Schneide den vollständig ausgekühlten Biskuit vorsichtig in drei gleichmäßige Böden. Lege den unteren Boden mittig auf die Tortenplatte und spanne ihn anschließend in einen Tortenring mit eingelegter Tortenrandfolie ein. So bleibt die Füllung schön in Form und die Ränder werden später besonders sauber. Tränke den Boden nun gleichmäßig mit etwas Kirschwasser. Verteile anschließend die gesamte Kirschfüllung auf dieser Schicht und streiche sie glatt. Danach folgt eine Schicht Sahnecreme, die du sorgfältig bis zum Rand verstreichst.

  13. Lege nun den zweiten Biskuitboden auf und tränke ihn ebenfalls mit etwas Kirschwasser. Verteile darauf eine weitere gleichmäßige Schicht Sahnecreme. Anschließend setzt du den dritten Boden als Abschluss auf die Torte und träufelst auch hier eine kleine Menge Sirup darüber – auf eine weitere Cremeschicht wird verzichtet. Drücke die Torte leicht an, damit alles gut zusammensitzt, und stelle sie dann für mindestens eine Stunde kühl. So kann sie sich setzen und lässt sich später einfacher und sauber einstreichen.

  14. Einstreichen der Schwarzwälder Kirschtorte für Anfänger

    Sobald die Torte gut durchgekühlt ist, kannst du sie rundum mit der restlichen Sahnecreme einstreichen. Beginne dabei mit der Oberfläche und arbeite dich anschließend am Rand entlang nach unten. Am einfachsten geht das mit einer Winkelpalette oder einem Cremeschaber, während du die Torte langsam auf dem Drehteller drehst – so erzielst du ein gleichmäßiges, glattes Ergebnis. Wichtig: Hebe etwa ein Viertel der Sahne für die Dekoration auf. Diese füllst du später in einen Spritzbeutel, um damit am Rand der Torte dekorative Tupfen zu setzen.

  15. Dekoration der Schwarzwälder Kirschtorte

    Ist die Torte komplett mit Sahne eingestrichen, kannst du den Rand direkt – also noch vor dem erneuten Kühlen – mit Raspelschokolade verzieren. Gib dazu eine kleine Menge der Schokoraspel in die Hand und drücke sie vorsichtig von unten nach oben an den noch weichen Sahnerand. Arbeite dich Stück für Stück um die Torte herum und drehe sie dabei langsam auf dem Drehteller. Eine Teigkarte oder ein kleiner Tortenstreicher helfen dir dabei, die Schokolade gleichmäßig anzudrücken, ohne die Sahneschicht zu beschädigen. Wenn du möchtest, kannst du zusätzlich etwas Raspelschokolade mittig auf der Tortenoberfläche verteilen.

  16. Ist die Torte vollständig eingestrichen und der Rand mit Raspelschokolade bedeckt, kommt die restliche Sahne zum Einsatz. Fülle sie in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und setze gleichmäßige Tupfen entlang des Tortenrands – am besten so viele, wie du später Stücke schneiden möchtest. Auf jeden Tupfen legst du eine gut abgetropfte Schattenmorelle. So erhält die Torte ihren klassischen Schwarzwälder-Look. Stelle sie danach für mindestens eine Stunde kühl, damit alles gut durchzieht und die Torte beim Anschneiden schön stabil bleibt.