Mittel

heller Wiener Boden Rezept - Tortenboden

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Gesamtzeit 1 Std. 10 Min.
Portionen 20 Springformen
Schwierigkeit Mittel
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Du willst Torten backen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch beim ersten Bissen begeistern? Dann führt kein Weg an ihm vorbei: dem Wiener Boden. Dieser Backklassiker ist der heimliche Held unter den Tortenböden – luftig, saftig und dabei stabil genug für mehrstöckige Meisterwerke. Ob Geburtstag, Hochzeit oder einfach nur so – mit der Wiener Masse legst du das perfekte Fundament. Bereit, deinen Torten das gewisse Etwas zu verleihen? Dann los – wir rühren, schlagen und backen uns gemeinsam zur Genussbasis Nummer eins!

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heller Wiener Boden Rezept - Tortenboden

Wiener Boden – der perfekte, saftige Tortenboden! Stabil, luftig und ideal für Fondant- und Motivtorten. Jetzt einfach selbst backen!

Schwierigkeit: Mittel
Vorbereitungszeit: 25 Min.
Backzeit: 45 Min. bei 175°C (Ober-/Unterhitze)
Zeitaufwand: 1 Std. 10 Min.

Zutaten Wiener Boden

20

Zutaten Wiener Boden

  • 5 Stk. (Größe M) Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Weizenmehl
  • 50 g Butter

Utensilien Wiener Böden

Topf klein
Topf für Wasserbad
Wasserbadschüssel groß
Küchenmaschine
Sieb
Springform 20 cm
Backpapier
Küchenwaage
Küchenthermometer
Teigspatel
Tortenrandmesser

Kurzrezept

1

Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform (20 cm) mit Backpapier auslegen, Rand nicht fetten.

2

Butter bei niedriger Hitze schmelzen und beiseitestellen. Sie sollte flüssig, aber nicht mehr heiß sein.

3

Eier, Zucker, Vanillepaste und Salz über einem warmen Wasserbad unter Rühren auf ca. 45 °C erwärmen.

4

Eiermasse vom Wasserbad nehmen und mit der Küchenmaschine kalt schlagen, bis sie dicklich, luftig und stabil ist.

5

Mehl über die Masse sieben und vorsichtig mit dem Teigspatel unterheben – gründlich, aber behutsam arbeiten.

6

Flüssige Butter am Rand der Schüssel entlang einlaufen lassen und vorsichtig unterheben.

7

Teig sofort in die vorbereitete Form füllen und ca. 40 Minuten backen. Während der Backzeit die Ofentür geschlossen halten.

8

Boden direkt nach dem Backen aus der Form lösen und kopfüber auf Backpapier stürzen. Vollständig abkühlen lassen.

9

Ausgekühlten Boden in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht kühl lagern. Am nächsten Tag in drei Böden teilen.

Schritts

1
  1. Das Wichtigste bei der Zubereitung eines Wiener Bodens ist dein zügiges Arbeiten – denn dieser Tortenboden geht ganz ohne Backpulver auf, allein durch die Luft, die du in die Eiermasse einschlägst. Wenn du zu lange wartest, bis der fertige Teig in den Ofen kommt, entweicht genau diese Luft – und der Boden bleibt flach.

Deshalb solltest du dir vor dem Start alle Zutaten griffbereit hinstellen und genau abwiegen. Auch der Backofen sollte schon vorgeheizt sein – auf 175 °C Ober- und Unterhitze. Nimm dir einen Moment Zeit, um deine Springform vorzubereiten: Lege den Boden mit Backpapier aus, aber fette die Form auf keinen Fall ein – das ist wichtig, damit der Teig gut „hochklettern“ kann.

2
50 g
Butter

Bevor du mit der Eiermasse beginnst, schmilz zuerst die Butter bei niedriger Hitze und stell sie anschließend zur Seite. Sie sollte beim späteren Unterheben flüssig, aber nicht mehr heiß sein – so lässt sie sich am besten einarbeiten, ohne die Luftigkeit der Masse zu zerstören.

3
Eier
Zucker
Vanilleextrakt
Salz

Jetzt bereitest du dein Wasserbad vor. Erhitze dazu etwas Wasser in einem Topf und stelle eine hitzebeständige Schüssel (am besten aus Edelstahl) so darauf, dass sie das Wasser nicht direkt berührt. Gib nun die Eier, den Zucker, das Vanillekonzentrat und eine Prise Salz in die Schüssel. Erwärme die Masse unter ständigem Rühren auf etwa 45 °C – dadurch wird sie stabiler und lässt sich später besonders voluminös aufschlagen.

4

Erhitze die Masse anschließend unter ständigem Rühren auf 45 Grad.

5

Sobald deine Eiermasse die Temperatur von 45 °C erreicht hat, nimm die Schüssel vom Wasserbad und setze sie in deine Küchenmaschine oder schlage sie mit dem Handrührgerät weiter auf. Jetzt heißt es: Geduld und Power. Die Masse musst du so lange aufschlagen, bis sie vollständig abgekühlt, dicklich, luftig und stabil ist. Perfekt ist sie, wenn sie beim Herausziehen des Schneebesens eine sichtbare Spur hinterlässt – das nennt man auch „zur Rose schlagen“.

6
150 g
Weizenmehl

Sieb nun das Mehl direkt in die aufgeschlagene Eiermasse – das verhindert Klümpchen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung. Hebe das Mehl mit einem Teigspatel vorsichtig, aber gründlich unter. Nimm dir dabei Zeit, damit die Luft in der Masse erhalten bleibt.

7

Jetzt kommt die vorbereitete Butter zum Einsatz. Sie sollte noch flüssig, aber nur noch lauwarm sein. Gieße sie am besten in einem dünnen Strahl an den Rand der Schüssel und hebe sie behutsam unter die Masse. So verhinderst du, dass die luftige Struktur zusammenfällt, und erhältst einen schön saftigen Boden mit perfekter Textur.

8

Fülle den fertigen Teig nun direkt in die vorbereitete Springform – idealerweise streichst du die Oberfläche noch etwas glatt. Backe den Wiener Boden im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze für etwa 40 Minuten. Öffne die Ofentür während der Backzeit nicht, damit der Boden gleichmäßig aufgehen kann.

9

Nimm den Boden nach der Backzeit vorsichtig aus dem Ofen, löse ihn sofort aus der Form und stürze ihn kopfüber auf ein Stück Backpapier. So bleibt die Oberfläche schön eben. Lass den Boden vollständig auskühlen. Anschließend wickelst du ihn fest in Frischhaltefolie und lagerst ihn über Nacht an einem kühlen Ort. Am nächsten Tag lässt er sich wunderbar in drei gleichmäßige Böden schneiden – perfekt für deine Torte.

Wiener Boden Rezept – die wichtigsten Zutaten für deine perfekte Tortenbasis

Ein leckerer Tortenboden, der nicht nur allen gut schmeckt sondern sich als echtes Allround-Talent auch noch für die meisten Torten eignet, muss nicht schwierig in der Zubereitung sein und erst recht keine außergewöhnlichen Zutaten beinhalten. Schlicht, dafür hochwertig in der Qualität, darf es hier sein. Das einzige, was du benötigst, ist ein bisschen Fingerspitzengefühl für das optimale Timing in der Zubereitung. Eier der Größe M bilden zusammen mit klassischem Haushaltzucker die Basis des lockeren Teigs. Dabei ist es wichtig, dass du die Eiermasse im Vorfeld auf 45 Grad erhitzt und sie dann während des Aufschlagens abkühlen lässt. So bleibt sie während der kompletten Zubereitungsphase stabil und schließt die zum Aufgehen des Teiges benötigte Luft sicher ein.

In die fertige Eiermasse gesiebtes, klassisches Weizenmehl ist verantwortlich für die Grundstruktur des Teiggerüstes, während Vanillepaste das Aroma beisteuert. Die zum Schluss vorsichtig untergehobene flüssige Butter bringt Tiefe ins Geschmackserlebnis und macht den Tortenboden saftiger und reichhaltiger, als es ein normaler Biskuitboden wäre.

Grundrezept für Wiener Massen und die Bedeutung für unterschiedliche Springformgrößen

Abhängig davon wie groß deine Torten werden soll – das bedeutet welchen Durchmesser sie haben wird oder welche Höhe du anstrebst, solltest du dir bereits Vorfeld Gedanken darüber machen, wieviel du von jeder Zutat brauchen wirst. Dieses Rezept für hohen Wiener Böden ist ausgelegt auf eine 20 cm Springform und garantiert dir am Ende drei einzelne Tortenböden mit einer Höhe von je 1,5 cm. Solltest du eine vom Durchmesser her größere Torte backen wollen, kannst du die Menge der Zutaten mit dem allgemeingültigen Grundrezept leicht berechnen. Maßgeblich ist hier die Menge der Eier, denn grundsätzlich gilt: 30 g Zucker, 30 g Mehl und 10 – 12 g Butter für 50 g Ei, was in etwa dem Gewicht eines Ei’s der Größe M entspricht.

Heller Wiener Boden

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Das Wichtigste zu deinen Wiener Böden in Kurzform

Der Wiener Boden ist saftig und stabil, da er im Gegensatz zum klassischen Biskuit Butter enthält – dadurch wird er geschmacklich intensiver, aber auch etwas empfindlicher im Handling. Damit die Eiermasse beim Backen ihre Standfestigkeit behält, sollte sie zunächst über einem Wasserbad auf etwa 45 °C erwärmt und anschließend so lange kalt geschlagen werden, bis sie cremig, luftig und stabil ist. Wichtig ist zügiges Arbeiten: Der Teig muss direkt nach dem Unterheben der Zutaten in den Ofen, da er ausschließlich durch die eingeschlagene Luft aufgeht. Ob der Boden durchgebacken ist, erkennst du daran, dass er auf leichten Fingerdruck nachgibt und sofort wieder zurückfedert. Damit die Oberfläche beim Abkühlen schön gerade bleibt, wird der Boden direkt nach dem Backen kopfüber auf ein Stück Backpapier gestürzt. Als Grundrezept gilt: Pro 50 g Ei rechnest du etwa 30 g Mehl, 30 g Zucker, 10 g Butter und ein Aroma deiner Wahl.

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Rebekka Mädler
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Hallo, ich bin Rebekka Mädler!

Hi, ich bin Rebekka, 40, leidenschaftliche Food- und Eventfotografin aus dem wunderschönen Sachsen, Hobbybäckerin, ambitionierte Familienköchin, 2-fache Jungs-Mama, Content Creator und ich liebe es zu bloggen.

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