Einfach Kürbis Nuss Gugelhupf mit Schoko Ganache auf Kuchenplatte, dekoriert mit Schokoladenglasur

Kürbis Nuss Gugelhupf mit Schoko Ganache

Gesamtzeit 1 Std. 45 Min.
Portionen 16 Stcke
Schwierigkeit Einfach
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Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die den Herbst besonders machen: raschelndes Laub unter den Schuhen, der Duft von Zimt in der Küche und ein frisch gebackener Gugelhupf, der warm aus dem Ofen kommt. Dieser Kürbis Nuss Gugelhupf mit Schoko Ganache bringt genau das zusammen – saftig, aromatisch und mit einer samtigen Schokoladenschicht, die den nussigen Teig perfekt abrundet.
Kürbispüree sorgt für natürliche Feuchtigkeit und eine zarte, goldene Krume. Gemahlene Haselnüsse und Mandeln geben dem Teig Struktur und ein dezent nussiges Aroma. Zimt und Muskatnuss bringen die typische Herbstwärme, ohne zu dominieren. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der saftig und locker zugleich ist und auch nach Tagen noch frisch schmeckt.
Die Zubereitung ist unkompliziert: nasse und trockene Zutaten getrennt mischen, zusammenführen, ab in die Form. Während der Gugelhupf im Ofen langsam aufgeht, bleibt Zeit für die Ganache aus Zartbitterschokolade und Sahne. Nicht zu süß, dafür cremig und aromatisch – genau das, was ein guter Herbstkuchen braucht.

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Kürbis Nuss Gugelhupf mit Schoko Ganache

Schwierigkeit: Einfach
Vorbereitungszeit: 25 Min.
Ruhezeit: 15 Min.
Backzeit: 1 Std. 5 Min. bei 160°C (Ober-/Unterhitze)
Zeitaufwand: 1 Std. 45 Min.

Zutaten

16

Für den Kürbis-Nuss-Teig

  • 535 g Dinkelmehl Type 630
  • 35 g Speisestärke
  • 105 g gemahlene Haselnüsse
  • 105 g gemahlene Mandeln (naturbelassen)
  • TL Weinstein Backpulver
  • TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • TL Zimt
  • TL Muskatnuss (gemahlen)
  • 430 g Kürbispüree
  • 330 g Rohrohrzucker
  • 215 ml neutrales Pflanzenöl
  • 6 Eier (Zimmertemperatur)
  • 160 g Naturjoghurt (Zimmertemperatur)
  • 50 ml Milch (Zimmertemperatur)

Für die Schoko Ganache

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 ml Sahne
  • 10 g Butter (Zimmertemperatur)

Kurzrezept

1

Form einfetten und mehlen, Backofen auf 160°C vorheizen

2

Nasse Zutaten verrühren, trockene Zutaten separat mischen

3

Alles zusammenfügen und in die Gugelhupfform füllen

4

65 Min. bei 160°C backen, auskühlen lassen

5

Ganache aus Schokolade, Sahne und Butter anrühren

6

Ganache über den Gugelhupf gießen und fest werden lassen

Zubereitung

1

Backofen vorheizen und Form vorbereiten

Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Gugelhupfform (Ø 25 cm, ca. 3,5 Liter) großzügig mit Butter einfetten und dünn mit Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl ausklopfen (so löst sich der Kuchen später sauber).

2

Nasse Zutaten verrühren

Eier, Rohrohrzucker, Öl, Kürbispüree, Naturjoghurt und Milch in einer großen Schüssel mit dem Schneebesen verrühren, bis eine glatte, homogene Masse entsteht.

3

Trockene Zutaten mischen

In einer separaten Schüssel Dinkelmehl, Speisestärke, gemahlene Haselnüsse, gemahlene Mandeln, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Muskatnuss gründlich vermengen.

4

Teig zusammenfügen und einfüllen

Mehlmischung zu den nassen Zutaten geben und mit einem Teigspatel unterheben, bis ein glatter Teig entsteht (nicht zu lange rühren, damit die Krume locker bleibt). Teig in die Form füllen und die Form ein- bis zweimal sanft auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftblasen entweichen.

5

Backen

Gugelhupf auf mittlerer Schiene ca. 65 Minuten backen. Gegen Ende mit einem Holzstäbchen in der dicksten Stelle prüfen – ein paar feuchte Krümel sind in Ordnung, nasser Teig nicht. Falls die Oberfläche zu schnell bräunt, locker mit Backpapier abdecken.

6

Auskühlen lassen

Kuchen 15 Minuten in der Form ruhen lassen. Ränder vorsichtig mit einem dünnen Messer lösen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

7

Schoko Ganache zubereiten und glasieren

Zartbitterschokolade fein hacken. Sahne erhitzen, bis sie deutlich heiß, aber nicht kochend ist. Über die Schokolade gießen, zwei Minuten stehen lassen, dann von der Mitte aus langsam glatt rühren. Weiche Butter einarbeiten, bis die Ganache seidig glänzt. Ganache mittig auf den ausgekühlten Gugelhupf gießen und sanft über die Rillen laufen lassen. Bei Zimmertemperatur fest werden lassen.

Angeschnittener Kürbis Nuss Gugelhupf mit saftiger Krume und Schoko Ganache

Warum dieser Kürbis Nuss Gugelhupf so gut funktioniert

Die Basis bildet Kürbispüree, das gleich zwei Aufgaben übernimmt: Es spendet Feuchtigkeit und gibt dem Teig eine feine, goldene Farbe. In Kombination mit Naturjoghurt und Milch entsteht ein Teig, der nach dem Backen saftig bleibt, ohne schwer zu sein.

Gemahlene Haselnüsse und Mandeln ersetzen einen Teil des Mehls und binden Feuchtigkeit im Teig. Dinkelmehl Type 630 liefert eine feinporige Struktur, während Speisestärke die Krume zart und stabil hält. Das Triebmittel-Duo aus Backpulver und Natron gibt dem schweren Teig genug Volumen für die typische Gugelhupf-Höhe.

Die Schoko Ganache ist bewusst einfach gehalten: Zartbitterschokolade, Sahne und ein Stück Butter. Die Schokolade wird nicht geschmolzen, sondern von der heißen Sahne aufgelöst. So entsteht eine glatte Emulsion, die langsam über die Rillen des Gugelhupfs läuft und beim Abkühlen seidig fest wird.

5 Gründe, warum du Kürbis Nuss Gugelhupf lieben wirst

  1. Saftig und locker zugleich: Kürbispüree und Joghurt spenden Feuchtigkeit, die Nüsse geben Struktur. Der Teig bleibt tagelang frisch, ohne auszutrocknen.
  2. Herbstlich aromatisch ohne Kitsch: Zimt und Muskatnuss setzen warme Akzente, ohne den Kuchen in ein Gewürz-Potpourri zu verwandeln. Das nussige Aroma trägt den Geschmack.
  3. Samtige Schoko Ganache: Drei Zutaten, fünf Minuten Arbeit – und der Gugelhupf sieht aus wie vom Konditor. Die dunkle Schokolade passt perfekt zum erdigen Kürbis.
  4. Einfach und elegant: Keine komplizierten Techniken, kein aufwendiges Dekor. Alles von Hand verrührt, die Ganache erledigt den Rest.
  5. Flexibel bei den Nüssen: Haselnüsse, Walnüsse oder Mandeln – du kannst die Nüsse frei kombinieren und dem Kuchen jedes Mal eine andere Note geben.

5 Tipps für den perfekten Kürbis Gugelhupf

  1. Kürbispüree selbst machen: Hokkaido halbieren, entkernen, in Stücke schneiden und bei 180°C ca. 30 Minuten rösten. Dann mit etwas Wasser pürieren (behält mehr Aroma als gekochter Kürbis). Lässt sich portionsweise einfrieren.
  2. Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen: Eier, Joghurt und Milch verbinden sich bei Raumtemperatur besser mit dem Öl. Kalte Zutaten können den Teig klumpig machen.
  3. Gugelhupfform gründlich einfetten und mehlen: Butter großzügig auftragen, Mehl dünn verteilen, überschüssiges Mehl ausklopfen. Nur so löst sich der Kuchen sauber aus der Form.
  4. Teig nicht zu lange rühren: Sobald kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist, aufhören. Zu langes Rühren aktiviert das Gluten im Dinkelmehl und macht den Teig zäh statt locker.
  5. Ganache langsam gießen: Die Schokoladenglasur mittig aufgießen und von allein über die Rillen laufen lassen. Nicht nachhelfen oder verstreichen – so entstehen die schönsten Laufspuren.

Nährwerte pro Portion

pro Stück

526 kcal
Kalorien
56 g
Kohlenhydrate
28 g
Fett
10 g
Protein

Häufig gestellte Fragen

Ja, für eine 22-cm-Gugelhupfform (ca. 2,5 Liter) die Zutatenmengen mit 0,8 multiplizieren. Für eine Kastenform (ca. 1,8 Liter) mit 0,7 multiplizieren. Die Backzeit reduziert sich um etwa 10-15 Minuten. Stäbchenprobe machen, um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.

Gut abgedeckt bei Zimmertemperatur hält er sich 4-5 Tage. Kürbispüree und Öl verlangsamen das Austrocknen deutlich. Am zweiten und dritten Tag ist der Geschmack sogar noch intensiver, weil sich die Gewürzaromen voll entfaltet haben.

Ja, die 210 g Nüsse durch die gleiche Menge Dinkelmehl ersetzen. Der Teig wird etwas heller und die nussige Note fällt weg, aber der Kuchen bleibt saftig durch das Kürbispüree. Alternativ funktionieren Sonnenblumenkerne oder Kokosraspeln als nussfreie Variante.

Erika Zeeb
Über mich

Hallo, ich bin Erika Zeeb!

Hallo, ich bin Erika, leidenschaftliche Food Fotografin und Bloggerin. Mein Back- und Genussblog "Frau Schätzelein" steht für süße Kreationen mit Herz. Du findest dort saisonale Rezepte für jede Jahreszeit und Gelegenheit. Mal quick und easy, mal anspruchsvoll und ambitioniert.

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