Einfach Kürbis Schoko Gugelhupf mit Ahornsirup Frischkäse Glasur auf Kuchengitter mit herbstlicher Dekoration

Kürbis Schoko Gugelhupf mit Ahornsirup Frischkäse Glasur

Gesamtzeit 1 Std. 30 Min.
Portionen 14 Stcke
Schwierigkeit Einfach
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Herbst bedeutet Kerzenlicht, bunte Blätter und Kuchen, die von innen wärmen. Dieser Kürbis Schoko Gugelhupf mit Ahornsirup Frischkäse Glasur bringt genau das zusammen: saftiges Kürbispüree trifft auf dunkle Schokolade, und die cremige Glasur mit Ahornsirup setzt einen süß-herben Akzent, der den ganzen Kuchen zusammenhält.
Kürbispüree sorgt für natürliche Feuchtigkeit und eine goldene Krume, die auch nach Tagen noch saftig bleibt. Ein Drittel des Teigs wird mit Backkakao und geschmolzener Zartbitterschokolade verrührt, dann abwechselnd mit dem hellen Teig in die Form geschichtet. Mit einer Gabel entsteht die typische Marmorierung — ein Muster, das beim Anschneiden jedes Mal anders und jedes Mal schön aussieht.
Die Ahornsirup-Frischkäse-Glasur ist bewusst dezent: Frischkäse, weiche Butter und Ahornsirup, glatt gerührt und über die Rillen des Gugelhupfs gegossen. Nicht zu süß, dafür cremig und aromatisch — genau das, was einen guten Herbstkuchen ausmacht.

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Kürbis Schoko Gugelhupf mit Ahornsirup Frischkäse Glasur

Schwierigkeit: Einfach
Vorbereitungszeit: 25 Min.
Ruhezeit: 15 Min.
Backzeit: 50 Min. bei 170°C (Ober-/Unterhitze)
Zeitaufwand: 1 Std. 30 Min.

Zutaten

14

Für den Gugelhupf-Teig

  • 365 g Dinkelmehl Type 630
  • 55 g Speisestärke
  • TL Weinstein Backpulver
  • ¾ TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Kürbispüree (cremig)
  • 210 g Rohrohrzucker
  • 140 g Albaöl oder Sonnenblumenöl
  • 4 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 110 g Naturjoghurt (Zimmertemperatur)
  • 40 g Milch (Zimmertemperatur)
  • 1 Prise frisch geriebene Tonkabohne

Für die Schokoladen-Mischung

  • 45 g Backkakao
  • 70 g Zartbitterschokolade (geschmolzen)
  • 40 g Milch

Für die Ahornsirup-Frischkäse-Glasur

  • 75 g Frischkäse
  • 15 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 60 g Ahornsirup

Kurzrezept

1

Form einfetten und mehlen, Backofen auf 170°C vorheizen

2

Trockene Zutaten mischen, nasse Zutaten separat verrühren

3

Alles zusammenfügen, ein Drittel mit Kakao und Schokolade mischen

4

Hell und dunkel abwechselnd einfüllen, mit Gabel marmorieren

5

50 Min. bei 170°C backen, auskühlen lassen

6

Frischkäse-Glasur anrühren und über den Gugelhupf gießen

Zubereitung

1

Backofen vorheizen und Form vorbereiten

Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Gugelhupfform gründlich mit Butter einfetten und dünn mit Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl ausklopfen (so löst sich der Kuchen später sauber aus den Rillen).

2

Trockene Zutaten mischen

Dinkelmehl, Speisestärke, Backpulver, Natron, Salz und eine Prise frisch geriebene Tonkabohne in einer Schüssel vermengen.

3

Nasse Zutaten verrühren

In einer zweiten Schüssel Kürbispüree, Rohrohrzucker, Öl, Eier, Naturjoghurt und Milch mit dem Schneebesen zu einer glatten, homogenen Masse verrühren.

4

Teig zusammenfügen und Schokoladenteig herstellen

Mehlmischung zu den nassen Zutaten geben und mit einem Teigspatel unterheben, bis ein glatter Teig entsteht (nicht zu lange rühren, damit die Krume locker bleibt). Ein Drittel des Teigs abnehmen und mit Backkakao, geschmolzener Zartbitterschokolade und Milch verrühren.

5

Marmorieren und einfüllen

Abwechselnd hellen und dunklen Teig in die vorbereitete Form füllen. Eine Gabel spiralförmig durch den Teig ziehen, damit die Marmorierung entsteht (nicht zu viel rühren, sonst vermischen sich die Farben). Form ein- bis zweimal sanft auf die Arbeitsfläche klopfen, damit Luftblasen entweichen.

6

Backen und auskühlen lassen

Gugelhupf auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe in der dicksten Stelle prüfen — ein paar feuchte Krümel sind in Ordnung, nasser Teig nicht. Kuchen 15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

7

Ahornsirup-Frischkäse-Glasur zubereiten und glasieren

Weiche Butter cremig rühren, Frischkäse und Ahornsirup hinzufügen und alles glatt rühren (die Konsistenz lässt sich über die Ahornsirup-Menge steuern — weniger für cremiger, mehr für flüssiger). Glasur mittig auf den vollständig ausgekühlten Gugelhupf gießen und sanft über die Rillen laufen lassen.

Angeschnittener Kürbis Schoko Gugelhupf mit sichtbarer Marmorierung aus Kürbis- und Schokoladenteig

Warum dieser Kürbis Schoko Gugelhupf so gut funktioniert

Die Basis bildet Kürbispüree aus Hokkaido, das gleich zwei Aufgaben übernimmt: Es spendet Feuchtigkeit und gibt dem Teig seine kräftige, goldene Farbe. In Kombination mit Naturjoghurt und Milch entsteht ein Teig, der nach dem Backen saftig bleibt, ohne schwer zu wirken.

Die Marmorierung ist mehr als nur Optik. Der Schokoladenteig aus Backkakao, geschmolzener Zartbitterschokolade und Milch hat eine andere Textur als der helle Kürbis-Teig. Beim Backen verbinden sich die beiden Schichten, ohne vollständig zu verschmelzen. So entsteht beim Anschnitt ein Bild aus warmem Orange und tiefem Braun, das den Geschmack schon vorwegnimmt.

Dinkelmehl Type 630 liefert eine feinporige Struktur, während Speisestärke die Krume zart und stabil hält. Das Triebmittel-Duo aus Backpulver und Natron gibt dem schweren Teig genug Volumen für die typische Gugelhupf-Höhe. Die Tonkabohne im Teig setzt einen dezenten, vanilleähnlichen Akzent, der Kürbis und Schokolade verbindet.

5 Gründe, warum du Kürbis Schoko Gugelhupf lieben wirst

  1. Saftig und aromatisch zugleich: Kürbispüree und Joghurt spenden Feuchtigkeit, die Schokolade bringt Tiefe. Der Teig bleibt tagelang frisch, ohne auszutrocknen.
  2. Schöne Marmorierung: Hell und dunkel in einer Form — die Gabel-Technik erzeugt ein Muster, das beim Anschneiden jedes Mal anders aussieht und optisch beeindruckt.
  3. Cremige Ahornsirup-Glasur: Drei Zutaten, fünf Minuten Arbeit. Frischkäse und Ahornsirup ergeben eine Glasur, die süß-herb schmeckt und über die Rillen des Gugelhupfs läuft wie vom Konditor.
  4. Einfach und elegant: Keine komplizierten Techniken, kein aufwendiges Dekor. Nasse und trockene Zutaten getrennt mischen, zusammenführen, marmorieren — die Glasur erledigt den Rest.
  5. Herbstlich ohne Kitsch: Kürbis und Schokolade statt Gewürz-Potpourri. Die Tonkabohne setzt einen feinen Akzent, ohne zu dominieren.

5 Tipps für den perfekten Kürbis Schoko Gugelhupf

  1. Kürbispüree selbst machen: Hokkaido halbieren, entkernen, in Stücke schneiden und bei 180°C ca. 30 Minuten rösten. Dann mit etwas Wasser cremig pürieren (behält mehr Aroma als gekochter Kürbis). Lässt sich portionsweise einfrieren.
  2. Alle Zutaten auf Zimmertemperatur bringen: Eier, Joghurt und Milch verbinden sich bei Raumtemperatur besser mit dem Öl. Kalte Zutaten können den Teig klumpig machen und die Schokolade wieder fest werden lassen.
  3. Gugelhupfform gründlich einfetten und mehlen: Butter großzügig auftragen, Mehl dünn verteilen, überschüssiges Mehl ausklopfen. Nur so löst sich der Kuchen sauber aus den Rillen.
  4. Teig nicht zu lange rühren: Sobald kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist, aufhören. Zu langes Rühren aktiviert das Gluten im Dinkelmehl und macht den Teig zäh statt locker.
  5. Vollständig auskühlen vor dem Glasieren: Die Frischkäse-Glasur bleibt nur auf einem komplett kalten Kuchen glänzend und cremig. Auf warmem Gebäck wird sie flüssig und verliert ihre Textur.

Nährwerte pro Portion

pro Stück

380 kcal
Kalorien
47 g
Kohlenhydrate
17 g
Fett
7 g
Protein

Häufig gestellte Fragen

Im verschlossenen Behälter bei kühler Zimmertemperatur bleibt er 3-4 Tage saftig. Das Kürbispüree und Öl im Teig verlangsamen das Austrocknen deutlich. Am zweiten Tag ist der Geschmack sogar noch intensiver, weil sich Kürbis und Schokolade voll entfaltet haben. Die Glasur hält sich dabei problemlos mit.

Ja, der Gugelhupf lässt sich portionsweise sehr gut einfrieren — bis zu 3 Monate. Am besten ohne Glasur einfrieren und die Stücke einzeln in Frischhaltefolie wickeln. Die Frischkäse-Glasur bereitest du nach dem Auftauen frisch zu, das geht in fünf Minuten.

Hokkaido ist die erste Wahl, weil er ein kräftiges Aroma und eine leuchtend orange Farbe mitbringt. Butternut oder Muskatkürbis funktionieren ebenfalls, ergeben aber eine blassere Farbe und einen milderen Geschmack. Wichtig ist, dass das Püree cremig und nicht wässrig ist — am besten den Kürbis rösten statt kochen.

Erika Zeeb
Über mich

Hallo, ich bin Erika Zeeb!

Hallo, ich bin Erika, leidenschaftliche Food Fotografin und Bloggerin. Mein Back- und Genussblog "Frau Schätzelein" steht für süße Kreationen mit Herz. Du findest dort saisonale Rezepte für jede Jahreszeit und Gelegenheit. Mal quick und easy, mal anspruchsvoll und ambitioniert.

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