
Schokoladenpudding-Tarte mit Erdbeeren
Diese Schokoladenpudding-Tarte mit Erdbeeren ist eines dieser Rezepte, die unkompliziert sind und trotzdem nach richtig viel Dessert schmecken. Ein knuspriger Mürbeteigboden trifft auf cremigen Schokoladenpudding, und frische Erdbeeren sorgen obendrauf für den fruchtigen Ausgleich.
Der Trick steckt in zwei Kleinigkeiten: Der Boden wird blind gebacken, damit er schön stabil und knusprig bleibt. Und die Puddingfüllung kochst du mit etwas weniger Milch und einem Schuss Gelatine, damit sich die Tarte später sauber anschneiden lässt und trotzdem cremig bleibt. Profi-Kenntnisse brauchst du dafür keine.
Weiter unten findest du außerdem einen kleinen Zubereitungsplan, mit dem du Boden und Füllung entspannt am Vortag vorbereitest. Die Kühlzeit über Nacht erledigt den Rest und gibt der Schokoladenpudding-Tarte ihre feste, schnittfeste Konsistenz.
Zutaten
Für den Mürbeteigboden
- 200 g Weizenmehl (Typ 405)
- 0,5 TL Backpulver
- 75 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 125 g Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 500 g Trockenerbsen zum Blindbacken
Für die Schokoladenpudding-Füllung
- 2 Pkg. Schokoladenpudding-Pulver (feinherb)
- 800 ml Milch
- 50 g Zucker
- 4 Blätter Gelatine
Für die Dekoration
- 300 g Erdbeeren (frisch)
Kurzrezept
Mürbeteig kneten und 30 Min. kühlen
Boden blind backen (200 °C, 20 + 5 Min.) und vollständig auskühlen lassen
Schokopudding mit 800 ml Milch kochen, eingeweichte Gelatine einrühren
Pudding in den Boden füllen und mind. 4 Std. kühlen
Mit frischen Erdbeeren belegen und servieren
Tipps
Tipps:
- Den Boden nach dem Blindbacken vollständig auskühlen lassen, damit er knusprig bleibt
- Gelatine in kaltem Wasser einweichen und in den nur noch warmen Pudding (50 bis 60 °C) einrühren
- Mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht durchkühlen für saubere Schnitte
- Statt Erdbeeren passen auch Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren oder eine bunte Mischung
Zubereitung
Mürbeteig zubereiten
Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel mischen. Die kalte Butter in kleinen Würfeln und das Ei dazugeben und alles zügig zu einer gleichmäßigen Masse verkneten (mit dem Knethaken oder per Hand). Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Boden blind backen
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tarteform (28 cm) mit etwas Backtrennspray einsprühen. Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen, in die Form legen und am Rand gut festdrücken. Ein Stück Backpapier auflegen, mit Trockenerbsen beschweren und 20 Minuten blind backen. Papier und Erbsen entfernen und den Boden weitere 5 Minuten backen, bis er leicht goldbraun ist. Danach vollständig auskühlen lassen.
Schokoladenpudding kochen
Den Schokoladenpudding nach Packungsanleitung zubereiten, aber mit nur 800 ml Milch und 50 g Zucker. Während der Pudding kocht, die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den fertigen Pudding vom Herd nehmen und gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet.
Gelatine einrühren und Tarte füllen
Sobald der Pudding nur noch warm ist (ca. 50 bis 60 °C), die gut ausgedrückte Gelatine einrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Kräftig durchrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Den noch warmen Pudding in den ausgekühlten Mürbeteigboden gießen, die Oberfläche glatt streichen und die Tarte mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank durchkühlen lassen.
Dekorieren und servieren
Die Erdbeeren waschen, verlesen und die Blätter entfernen. Die Schokoladenpudding-Tarte erst kurz vor dem Servieren mit den Beeren belegen. Die fruchtige Frische bildet den Kontrast zur cremigen Schokofüllung und macht die Tarte auch optisch zum Highlight.
Warum diese Schokoladenpudding-Tarte so gut funktioniert
Der Mürbeteigboden ist die knusprige Basis und wird blind vorgebacken, also mit Backpapier und Trockenerbsen beschwert. So bleibt er auch unter der feuchten Puddingfüllung stabil und weicht nicht durch. Entscheidend ist, dass der Boden nach dem Backen vollständig auskühlt, bevor die Füllung daraufkommt, sonst bildet sich Kondenswasser und der Boden wird weich.
Die Schokoladenpudding-Füllung kochst du bewusst fester: 800 ml Milch statt der üblichen 1000 ml machen den Pudding kräftiger und standfester. Die eingeweichte Gelatine kommt in den noch warmen, aber nicht mehr kochenden Pudding und löst sich dort klümpchenfrei auf. Sie sorgt dafür, dass sich die Tarte nach dem Kühlen sauber in Stücke schneiden lässt.
5 Gründe, warum du diese Schokoladenpudding-Tarte lieben wirst
- Knusprig trifft cremig – Der Kontrast aus mürbem Boden und cremiger Schokofüllung macht jede Gabel interessant
- Unkompliziert – Ein einfacher Mürbeteig und Pudding aus der Packung, clever aufgewertet
- Gut vorzubereiten – Boden und Füllung lassen sich am Vortag machen, über Nacht durchkühlen lassen
- Schnittfest dank Gelatine – Saubere Stücke statt verlaufender Creme
- Fruchtig-frisch durch die Erdbeeren – Der perfekte Gegenpol zur kräftigen Schokolade
5 Tipps für die perfekte Schokoladenpudding-Tarte
- Boden vollständig auskühlen lassen – Warm aufgefüllter Pudding weicht den Mürbeteig auf, kalter Boden bleibt knusprig und lässt sich sauberer schneiden
- Gelatine in kaltem Wasser einweichen – In warmem Wasser lösen sich die Blätter schon beim Einweichen auf
- Pudding auf Handwärme abkühlen lassen – Ideal sind 50 bis 60 °C, bevor die Gelatine hineinkommt. Zu heiß verliert sie Gelierkraft. Ohne Thermometer: Topf außen kurz anfassen, wenn das geht, stimmt die Temperatur meist
- Mindestens 4 Stunden kühlen – Besser über Nacht. Erst dann wird die Füllung richtig schnittfest
- Beeren erst kurz vor dem Servieren auflegen – So bleiben sie frisch und saftig. Statt Erdbeeren passen auch Himbeeren, Johannisbeeren oder eine bunte Mischung
Nährwerte pro Portion
pro 100 g
Häufig gestellte Fragen
Ja, dafür eignet sie sich sogar besonders gut. Boden und Füllung kannst du am Vortag zubereiten und die Tarte über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen. Durch die lange Kühlzeit wird die Füllung stabiler und lässt sich sauber anschneiden. Die frischen Erdbeeren legst du erst kurz vor dem Servieren darauf.
Gut gekühlt und abgedeckt hält sich die Tarte etwa 2 bis 3 Tage. Am besten lagerst du sie ohne die Erdbeeren und belegst sie erst frisch, dann bleibt der Mürbeteigboden länger knusprig.
Ja. Statt Blattgelatine kannst du gemahlene Gelatine oder eine vegetarische Alternative wie Agar-Agar verwenden. Verarbeitung und Konsistenz ändern sich dabei etwas, halte dich deshalb an die Mengenangaben des jeweiligen Produkts.
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